Suchttherapie 2025; 26(03): 111
DOI: 10.1055/a-2641-3532
Neues & Trends

25 Jahre dg sps: Tagung „Quo vadis, Suchtkrankenhilfe“

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Die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie wurde vor 25 Jahren in Köln gegründet – ein geeigneter Anlass, diese Zeit Revue passieren zu lassen und auf neue Entwicklungen in der Suchthilfe zu schauen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISUP) der Katholischen Hochschule NRW findet am 24.10. von 10.00 bis 16.30 Uhr in den dortigen Räumlichkeiten in Köln unter dem Titel „Quo vadis, Suchtkrankenhilfe“ eine Fachtagung statt, in der Herausforderungen und Chancen der Suchthilfe beleuchtet werden sollen. Ein Eingangsreferat von Michael Müller-Mohnssen als Gründungsmitglied der Fachgesellschaft wird den Blick auf zentrale Arbeitsfelder der Fachgesellschaft und Veränderungen der Suchthilfe seit Gründung der Gesellschaft beleuchten. In Fachvorträgen wird dann am Vormittag das Verhältnis von KI und Suchthilfe von Martin Wallroth (Münster) einer kritischen Bewertung unterzogen, bevor Diana Moesgen (Paderborn) das bislang nur unzureichend von der Suchthilfe adressierte Arbeitsfeld Angehörige von Menschen mit Suchterkrankungen beleuchtet. Nach einer Pause mit Gelegenheit zum Networking wird Felix Müller (Basel) das Potential von Psychedelika in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen beleuchten, bevor Irmgard Vogt (Frankfurt a.M.) die Bedeutung von Gender in der Suchtkrankenbehandlung thematisieren wird. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion zur Zukunft der Suchtkrankenversorgung (Moderation Ulrich Frischknecht (Köln), Diskutant_innen: Angela Buchholz (Hamburg), Daniel Deimel (Nürnberg), Frank Happel (Wuppertal), Deborah Scholz-Hehn (Frankfurt a.M.) und Wolfgang Schreck (Berlin). Fortbildungspunkte werden bei der PTK NRW beantragt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50€, für Mitglieder der dg sps und Studierende 25€. Die Anmeldung ist möglich unter katho-nrw.de/events/anmeldeformular/quo-vadis-suchtkrankenhilfe.

Gallus Bischof



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Article published online:
12 August 2025

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