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DOI: 10.1055/a-2321-6555
COPD – vom Erkennen einer Exazerbation zur gezielten Akuttherapie
Authors
Die Alarmierung auf dem Funkmeldeempfänger lautet: „Exazerbation…“ – denken Sie da nicht auch sofort an eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit dem Leitsymptom Dyspnoe? Nach der Vorstellung der Pathophysiologie und möglichen Differenzialdiagnosen einer akut exazerbierten COPD möchten wir Ihnen Tipps für eine strukturierte Erstuntersuchung, eine gezielte medikamentöse Akuttherapie und eine passgenaue Sauerstoff- und Beatmungstherapie vorstellen.
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Die COPD ist eine chronisch-progrediente Erkrankung, der eine chronisch-entzündliche Reaktion zugrunde liegt und welche unter medikamentöser Therapie mit SABA nicht vollständig reversibel ist.
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Bei der AECOPD liegt eine (entzündlich bedingte) verstärkte Bronchokonstriktion und/oder Schleimproduktion mit Überblähung der Lunge mit Zunahme der Dyspnoe, des Hustens und ggf. des Auswurfs vor.
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Die Gabe von Sauerstoff bei AECOPD erfolgt bei der Gefahr einer Hyperkapnie erst bei einer Sättigung <88% – Ziel-SpO2 88–92%.
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Die primäre Therapie ist die Inhalation mit kurzwirksamen β2-Sympathomimetika (SABA) wie z.B. Salbutamol sowie kurzwirksamen Parasympatholytika (SAMA) wie z.B. Ipratropiumbromid.
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Die Therapie mit Glukokortikoiden erfolgt mit nur 40mg Prednisolonäquivalent, bei einer höheren Dosierung überwiegen die Nebenwirkungen.
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Bei einer hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz wird die NIV als Therapiemaßnahme der 1. Wahl angesehen.
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Sowohl die AECOPD als auch mögliche Differenzialdiagnosen können jederzeit in eine lebensbedrohliche Situation übergehen.
Publication History
Article published online:
25 November 2025
© 2025. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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