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DOI: 10.1055/a-2296-4656
Elektrokardiogramm beim Vorhofseptumdefekt

Der Vorhofseptumdefekt (ASD) vom Sekundumtyp ist einer der häufigsten angeborenen Herzfehler. Typische Komplikationen stellen Herzrhythmusstörungen und EKG (Elektrokardiogramm)-Anomalien dar. Ein dänisches Forscherteam untersuchte nun, ob bereits kurz nach der Geburt EKG-Auffälligkeiten nachweisbar sind, oder ob sich diese erst im weiteren Verlauf in Folge der durch den Links-Rechts-Shunt verursachten hämodynamischen Veränderungen entwickeln.
Bei Neugeborenen mit einem ASD lassen sich bereits ab der ersten Lebenswoche charakteristische EKG-Veränderungen nachweisen, schlussfolgern die Forschenden. Dies deute darauf hin, dass ein ASD nicht nur sekundäre EKG-Anomalien – als Ausdruck struktureller Umbauvorgänge in Folge der Shuntproblematik – verursache, sondern per se mit einer veränderten herzelektrischen Aktivität einhergehe, meinen sie.
Publication History
Article published online:
20 August 2024
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