Fortschr Neurol Psychiatr 2021; 89(07/08): 344-345
DOI: 10.1055/a-1471-8183
Editorial

Morbus Parkinson und Neuropsychologie

Parkinsonʼs disease and neuropsychology
Claus-W. Wallesch

Liepelt-Scarfone et al. [1] legen einen sorgfältig erarbeiteten, informativen und (hoffentlich) handlungsleitenden Artikel zur neuropsychologischen Diagnostik bei Verdacht auf leichte kognitive Störungen bei M.Parkinson und Parkinson-Demenz vor. Besonders beeindruckt hat mich Tabelle 3, in der Effektstärken für die Unterscheidung von Parkinson-Patienten und „neurodegenerativ gesunden Personen“ für eine Vielzahl von neuropsychologischen Tests angegeben werden. Cohens d beschreibt für Werte zwischen 0,5 bis 0,8 einen mittleren, ab 0,8 einen starken Effekt. Es ist davon auszugehen, dass auch Parkinson-Patienten, die nicht die Kriterien der leichten kognitiven Störung oder der Demenz erfüllen, neuropsychologische Auffälligkeiten aufweisen.



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21 July 2021 (online)

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