Der Klinikarzt 2020; 49(12): 559-566
DOI: 10.1055/a-1319-0195
Schwerpunkt

Medikamente in der Pipeline

Was folgt in der medikamentösen Therapie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?
Andreas Stallmach
1  Klinik für Innere Medizin IV (Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie), Universitätsklinikum Jena, Jena
,
Carsten Schmidt
2  Medizinische Klinik II (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie und Infektiologie), Universitätsmedizin Marburg, Klinikum Fulda AG, Fulda
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ZUSAMMENFASSUNG

Durch die Einführung der TNF-Antikörper in die Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten revolutioniert. Trotz großer Fortschritte mit der Verfügbarkeit weiterer Antikörper gegen Zytokine oder Zelladhäsionsmoleküle oder Inhibitoren der Januskinasen sind nicht alle Probleme gelöst. Das primäre Nichtansprechen oder Wirkungsverluste zum einen sowie Kontraindikationen, Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen zum anderen begründen die Notwendigkeit für die Entwicklung neuer Substanzen; der aktuelle Stand soll hier dargestellt werden. Neben den Wirkungsnachweisen dieser neuen Therapeutika sind direkte Vergleiche zu etablierten Substanzen, sogenannte head-to-head-Studien zu fordern, um der behandelnden Ärztin oder dem Arzt die notwendigen Informationen für einen zielgerichteten und wirkungsvollen Einsatz im Sinne der Patienten zu geben.



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Publication Date:
15 December 2020 (online)

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