CC BY-NC-ND 4.0 · Geburtshilfe Frauenheilkd 2020; 80(11): 1093-1104
DOI: 10.1055/a-1124-7225
GebFra Science
Review/Übersicht

Liquid Biopsy beim Mammakarzinom

Artikel in mehreren Sprachen: English | deutsch
Maggie Banys-Paluchowski
1  Frauenklinik, Asklepios Klinik Barmbek, Hamburg, Germany
,
Natalia Krawczyk
2  Universitäts-Frauenklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, Germany
,
Tanja Fehm
2  Universitäts-Frauenklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, Germany
› Institutsangaben

Zusammenfassung

In den letzten Jahren gewinnt die Liquid Biopsy, d. h. die blutbasierte Untersuchung von zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) und Nukleinsäuren (DNA/RNA) beim Mammakarzinom zunehmend an Relevanz. Zahlreiche Studien haben bereits die hohe prognostische Bedeutung der CTC-Detektion sowohl im frühen als auch metastasierten Stadium gezeigt. Des Weiteren korrelieren die Veränderungen der CTC-Zahlen und der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA) im Verlauf der Erkrankung mit dem Ansprechen auf die Therapie. Im Fokus der Forschung stehen derzeit die Liquid-Biopsy-basierten Therapieinterventionen beim metastasierten Mammakarzinom. In diesem Kontext wurde Alpelisib, ein PI3K-Inhibitor, als erste Substanz durch die FDA und die EMA zugelassen.



Publikationsverlauf

Eingereicht: 29. Juni 2020

Angenommen nach Revision: 02. August 2020

Publikationsdatum:
06. November 2020 (online)

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