Aktuelle Urol 2020; 51(06): 516-518
DOI: 10.1055/a-1019-5690
Referiert und kommentiert

Hypospadierekonstruktion: Hyperbare Sauerstofftherapie fördert Wundheilung

Einige Patienten mit einer Hypospadie benötigen wiederholte Korrekturoperationen. Mit jeder weiteren Urethroplastie steigt jedoch – vermutlich in Folge einer eingeschränkten Gewebedurchblutung – das Risiko für Komplikationen. Eine perioperative hyperbare Sauerstofftherapie unterstützt die Wundheilung und verbessert das Transplantatanwachsen, berichten US-Wissenschaftler im Journal of Urology.

Fazit

Die hyperbare Sauerstofftherapie fördert die Wundheilung und das Transplantatanwachsen nach Hypospadiekorrektur, so die Autoren: Trotz zahlreicheren Voroperationen erlitten die auf diese Weise behandelten Studienpatienten seltener Gewebekomplikationen als die Kontrollen. Die Forscher führen dies auf eine Angiogenesestimulation zurück. Ihrer Einschätzung zufolge sollten für eine optimale Gewebevorbereitung sowohl prä- als auch postoperative Therapiesitzungen erfolgen.



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Publication Date:
24 November 2020 (online)

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