Handchir Mikrochir plast Chir 2019; 51(06): 409
DOI: 10.1055/a-0976-2165
Editorial
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Mikrochirurgie im Fokus

Microsurgery in focus
Riccardo E. Giunta
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Publication Date:
07 November 2019 (online)

Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Damen und Herren,

zur 41. Jahrestagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße (DAM), welche vom 21. bis 23. November 2019 bei uns an der Ludwig-Maximilians-Universität in München stattfinden wird, haben wir ein Schwerpunktheft „Mikrochirurgie“ für Sie zusammengestellt. Die Jahrestagung findet in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der American Society of Reconstructive Surgery (ASRM) statt. Ziel ist die Unterstützung des internationalen Austauschs und die Beförderung von internationalen wissenschaftlichen Kooperationen. Weiterhin werden ebenfalls neu morgendliche Instruktionskurse zu speziellen Teilaspekten der Mikrochirurgie das Programm bereichern. Hinzu kommt ein spannendes wissenschaftliches Programm und wie gewohnt Workshops in denen Konsensuspapiere der DAM erarbeitet werden sollen. Alle Informationen finden Sie unter https://dam-mikrochirurgie.org/jahrestagungen/ wo auch das Programm als Download zur Verfügung steht.

In der vorliegenden Ausgabe finden sich nun drei weitere dieser Konsensuspapiere zu den Themen „Sicherheit von freien Lappenplastiken durch Gefäßdarstellung“, „Wirtschaftlichkeit in der Mikrochirurgie“ und zum Thema „Mikrochirurgie des sekundären Lymphödems“. Wie in der HaMiPla gewohnt, werden diese als Open Access Dateien allgemein als kostenloser Download zur Verfügung stehen.

Weiterhin haben Nicola Felici aus Rom und Filippo Sénès aus Genua der Societá Italiana di Microchirurgia (SIM) mit einem Schwerpunkt zur Behandlung infizierter Wunden mit freien Lappenplastiken einen spannenden Schwerpunkt beigetragen. Beiden sei für Ihre Initiative und Ihren Beitrag zur Förderung des internationalen wissenschaftlichen Austauschs an dieser Stelle gedankt. Weitere wissenschaftliche Beiträge zum Thema Mikrochirurgie aus der deutschsprachigen Scientific Community runden das Heft ab.

Insgesamt ist es sehr erfreulich, dass vor allem durch die Initiative von Vielen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und durch neue technische Möglichkeiten wieder ein positives Momentum für die Mikrochirurgie als zentraler Teil der Plastischen Chirurgie und Ihren Säulen in den letzten Jahren entstanden ist.

München, im Oktober 2019
Riccardo Giunta