Notaufnahme up2date 2019; 1(01): 15-22
DOI: 10.1055/a-0926-0458
Schritt für Schritt
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Ultraschallgesteuerte periphere Venenpunktion – Schritt für Schritt

Shahab Ghamari
,
Peter Kaiser

Subject Editor: Wissenschaftlich verantwortlich gemäß Zertifizierungsbestimmungen für diesen Beitrag ist Dr. med. Shahab Ghamari, DESA, Bonn.
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Publication Date:
25 October 2019 (online)

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In zentralen Notaufnahmen, die täglich die Versorgung einer hohen Patientenzahl leisten, ist zügiges und effektives Arbeiten bei maximaler Patientensicherheit oberstes Gebot. Oftmals ist die Anlage periphervenöser Zugänge für die Therapie nötig, wobei schlechte Venenverhältnisse häufig zu Verzögerungen und Frustration bei Patienten und Personal führen. Hier kann die ultraschallgesteuerte periphere Venenpunktion eine effiziente Alternative bieten.

Fazit

Ultraschallgesteuerte periphervenöse Gefäßpunktionen kann jeder Anwender erlernen und nach kurzer Übungsphase erfolgreich umsetzen. Es ist ein schnelles und sicheres Verfahren mit einer hohen Erfolgsquote [2]. Abläufe können somit optimiert, Patientensicherheit und Qualität erhöht werden. Im Rahmen der Zusatzweiterbildung „Notfallpflege“ sollte das Verfahren gelehrt werden, sodass zukünftig auch durch die Mitarbeiter in der Pflege die ultraschallgesteuerte periphervenöse Gefäßpunktion Anwendung findet.