Die Wirbelsäule 2019; 03(02): 139-151
DOI: 10.1055/a-0819-8686
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Operative Therapieoptionen bei extraduralen spinalen Metastasen

Christoph-E. Heyde

Subject Editor: Wissenschaftlich verantwortlich gemäß Zertifizierungsbestimmungen für diesen Beitrag ist Prof. Dr. med. habil. Christoph-E. Heyde, Leipzig
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Publication Date:
17 April 2019 (online)

Metastasen der Wirbelsäule nehmen zu. Ihre Behandlung erfordert ein interdisziplinäres diagnostisches und therapeutisches Vorgehen. Da es sich um einen überwiegend palliativen Therapieansatz handelt, muss sich das Ziel der Therapie auf den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Patienten fokussieren. Operative Maßnahmen stellen dabei nur einen – wenn auch oft wesentlichen – Baustein im therapeutischen Gesamtkonzept dar.

Kernaussagen
  • Metastasenchirurgie an der Wirbelsäule ist überwiegend palliativ.

  • Das Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität des betroffenen Patienten.

  • Die Entscheidungen bezüglich des therapeutischen Konzeptes werden interdisziplinär am jeweils konkreten Fall im Tumorboard gefällt.

  • Operative Maßnahmen sind ein wesentlicher Baustein im multimodalen Therapiekonzept.

  • Es stehen verschiedenste operative Verfahren zur Verfügung, welche, je nach Fall, allein oder kombiniert zur Anwendung kommen können.

  • Das operative Ziel soll mit der geringstmöglichen peri- und postoperativen Morbidität erreicht werden.