RSS-Feed abonnieren
DOI: 10.1055/a-0626-2762
Dopplersonografie nicht ausreichend zur Beurteilung hochgradiger ACI-Stenosen
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
31. Juli 2018 (online)

Hochgradige extrakranielle ACI-Stenosen entstehen überwiegend durch arteriosklerotisch bedingte Gefäßeinengungen in Höhe der Karotisbifurkation. Im Unterschied zu konventionellen Stenosen weisen sogenannte Carotid-near-Okklusionen eine Reduktion des distalen Gefäßdurchmessers auf. Die Autoren überprüften, ob in der Dopplersonografie anhand hämodynamischer Parameter eine Differenzierung zwischen den verschiedenen Stenosearten möglich ist.
Da sogenannte Carotid-near-Okklusionen der A. carotis interna ohne hochgradige Kaliberreduktion des distalen Gefäßabschnittes in der Dopplersonografie häufig hohe systolische Flussbeschleunigungen im Stenosemaximum aufweisen, ist keine Abgrenzung von konventionellen Stenosen möglich. Nach Meinung der Autoren ist der alleinige Ultraschall daher nicht zur Therapieentscheidung bei der Behandlung einer hochgradigen extracraniellen ACI-Stenose geeignet.