Der Klinikarzt 2018; 47(05): 199-204
DOI: 10.1055/a-0608-8938
Schwerpunkt
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Kognitive Störungen nach OP und Anästhesie

Eine Herausforderung für das gesamte Behandlungsteam
Thomas Saller
Klinik für Anaesthesiologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), München
,
Vera von Dossow
Klinik für Anaesthesiologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), München
,
Bernhard Zwißler
Klinik für Anaesthesiologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), München
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
23. Mai 2018 (online)

Zusammenfassung

Kognitive Störungen kommen im perioperativen Ablauf häufig vor. Delirante Symptome sind insbesondere bei älteren Patienten häufig und können im Verlauf zu schweren kognitiven Einschränkungen führen, die auch unabhängig von einem Delir auftreten. Man spricht von Postoperativer Kognitiver Dysfunktion (POCD). Der Artikel gibt einen Überblick über Risikofaktoren und beschreibt perioperative Strategien für Risikostratifizierung, Früherkennung und Prophylaxe kognitiver Störungen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der ständig zunehmenden Gruppe älterer Menschen.