Diabetologie und Stoffwechsel 2018; 13(S 02): S205-S208
DOI: 10.1055/a-0598-7343
DDG-Praxisempfehlung
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Diabetes und Fettleber

Norbert Stefan
1  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
2  Heisenberg-Professur und Lehrstuhl für klinisch-experimentelle Diabetologie, Abteilung für Innere Medizin IV, Bereiche Endokrinologie, Diabetologie, Angiologie, Nephrologie und Klinische Chemie, Universitätsklinikum Tübingen
3  Abteilung Pathophysiologie des Prädiabetes des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen
,
Michael Roden
1  Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
4  Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und Universitätsklinikum Düsseldorf
5  Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes Zentrum (DDZ), Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung and der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Publication Date:
31 October 2018 (online)

Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (nonalcoholic fatty liver disease, NAFLD) betrifft weltweit mehr als 25 % der erwachsenen Bevölkerung. Mit etwa 70 % ist die Häufigkeit der NAFLD besonders hoch bei Menschen mit Adipositas und/oder Typ-2-Diabetes [1]. NAFLD gilt in Europa und den USA als die mittlerweile häufigste Ursache chronischer Lebererkrankungen. Allerdings sterben die meisten Menschen mit einer NAFLD an den Folgen des Diabetes bzw. an kardiovaskulären Erkrankungen. Deshalb gilt es vor allem bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nach dem Vorliegen einer NAFLD, und vor allem nach dem Schweregrad der NAFLD, zu fahnden und die Therapie entsprechend zu planen [2] [3].