Z Geburtshilfe Neonatol 2014; 218(06): 238-241
DOI: 10.1055/s-0034-1385921
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Non-invasive Genetische Pränatale Testung – ein ethischer Diskurs [*]

Non-Invasive Genetic Prenatal Testing – An Ethical Discourse

Authors

  • J. W. Dudenhausen

    1   Weill Cornell Medical College und Qatar Foundation, Doha, Katar
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Publication History

eingereicht 30 April 2014

angenommen nach Überarbeitung 17 July 2014

Publication Date:
17 December 2014 (online)

Zusammenfassung

Die Einführung der non-invasiven genetischen pränatalen Testung in die pränatale Diagnostik führt zu einer verbesserten Diagnostik der meisten autosomalen Aneuploidien und zu einer verminderten Anwendung invasiver Methoden. Andererseits ergeben sich durch die mögliche Anwendung als Screening Methode vielfältige ethische Fragen, die von der fachlichen und der gesellschaftlichen Öffentlichkeit bearbeitet und beantwortet werden müssen.

Abstract

The non-invasive genetic prenatal testing (NIPT) provides better diagnostic results for the autosomal aneuploidies and decreases the rate of invasive diagnostic methods. With NIPT the possibility for a real screening method is given while posing a lot of ethical questions which have to be answered by the scientific and public communities.

* Diese Veröffentlichung folgt einem Podiumsgespräch über ethische Fragen bei der NIPT, das bei einem Symposium der ‚Stiftung für das behinderte Kind‘ am 6.12.2013 in Berlin statt fand, an dem unter der Moderation von Joachim Müller-Jung (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und einem Impulsreferat von Michael Wunder (Mitglied des deutschen Ethikrates, Evangelische Stiftung Alsterdorf) die Diskutanten Walter Homolka (Abraham Geiger Kolleg, Universität Potsdam), Ulrike Kostka (Diözesancaritasdirektorin Berlin), Sabine Rudnik-Schöneborn (Institut für Humangenetik, RWTH Aachen) und Eberhard Schwinger (Institut für Humangenetik, Universität Lübeck) teilnahmen.