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DOI: 10.1055/s-0030-1265453
Vernetzung von Rettungsdienst und Palliativversorgung – innovativ, verbindlich, effektiv?
Trotz der Möglichkeiten der SAPV kommt es besonders bei geriatrischen, neurologischen und internistischen Grunderkrankungen im Rettungsdienst relativ häufiger dazu, dass in der Finalphase wegen fehlender Vorbereitung und ohne vorherige SAPV wegen besonders bedrohlicher Symptome der Notarzt hinzugerufen wird. In diesen Situationen können Alarmierungen des Rettungsdienstes und in der Folge, von den Patienten nicht erwünschte Klinikeinweisungen, die Folge sein. Um solche Fehlversorgungen zu vermeiden, ist eine enge Kooperation zwischen ambulanten palliativmedizinischen und notfallmedizinischen Versorgungsstrukturen sinnvoll. Zwischen dem PalliativNetz Osthessen und dem Landkreis Fulda wurde deshalb Anfang 2010 ein Kooperationsvertrag abgeschlossen um die Versorgung zu verbessern. Wir wollen die ersten Ergebnisse präsentieren, mit der Region Bochum vergleichen und zur Diskussion stellen.